Guten Tag

Das ist mein Blog (:

I wrote this for you....

Happy New Year

If you'd only knew how much I love you,
how much I miss you every day
if you'd only see me waking up out of that dream
that dream of you and me together
just how I always wanted us to be
getting crazy as my eyes fill up with tears
I dont even recognize it anymore
feeling warmth on my cold skin
my hands dry my face, I want to see the blood
my blood once made me feel again when my childish thinkin stopped
how can I hurt again a person that can't love me for a reason
so im lyin here in wet and getting of my clothes
run into the cold little monsters
lay down on the ground
finally feeling the bittersweet pain
And I smile

If you'd just remember how similar we are
I remember you couldnt do a step without
feeling everybody gazin at you
switchin into roles
you thought you had to play
actually havin the same intentions like I had
when I once decided to do it
what made our relationship come to an end
before it began

Didnt you think people just would not accept you the way you are?
Isnt this the same reason I gave you for doin what I did?
I'm not tryin to justify what I ve done to you
You know me inside out
and you could gess
how I walk on every day with hatin myself
wondering how I could let this chance slip away
while knowing youre the best thing ever happened to me

You told me you'd feel like being a chameleon
Adapting yourself to whatever surrouned you
So how come it is you who can't understand how I felt
when it always seemed to be a bad decision
to show someone my true colors
Werent it you
The only one I ever told the blamable stories
My childhood
I wish you would just think about it...
the days I bursted into tears
just because I wanted you not to leave
I wondered how long I could play this game
Always knew the day would come... when youll find out
Do you remember the times I asked you if you'd not leave me alone
whatever may happen?
And you said yes...

Isnt it true that Ive always known that we would break up some day
and that you lied when you said yes...
Well how could you forgive me
How can you forget
So what I ever wanted us to be
is fading in our silence
With every moment you keep your mouth shut
I m watching you getting more and more far away from me
If you'd only knew
and if you'd only see
my tears begin to freeze on my skin
there is no warmth
and when I lay here on the ground
there could be a minute when I m tryin to rip out my heart
because it hurts so much...
that I have lost you

but even when youre gone now....
I think about that I will always be here on this place
where you left me
waiting for you.....
because I know who you are and what is behind your mask
and I know that I love you
that is what can't be taken away from me

so I smile
and day after day I stand up and step by step
the moment will come when I'll stand in front of you
and you'll see what I did just to get you back
I'd give everything...
What can I do but tryin?
8.1.10 16:10


Werbung


Ich habe nie viel vom leben erwartet. Ich habe nie etwas für selbstverständlich genommen. Zu oft wurde mir bewusst, wie schnell man alles verlieren kann. Alles, was einem je etwas bedeutet hat. So schnell kann es weg sein … und es wird zu allem, was du willst. Du hattest es und nun würdest du alles dafür tun, um es wieder zu bekommen. Dein Leben lang hast du versucht alles richtig zu machen. Und doch hast du es geschafft, das Einzige in deinem Leben, was dir etwas wert war, aufs tiefste zu verletzen und von dir weg zu reissen. Du liebst nur ihn. Er ist alles was du vom Leben willst..... und du kriegst es nicht. Jeden Tag siehst du in den fremden Gesichtern das seine.  Ich kann das nicht akzeptieren. Ich ertrag es nicht mehr untätig darauf zu warten, dass du mir irgendwann verzeihst. Aber was soll ich sonst tun? Du kannst mich nicht zwingen, dich loszulassen... Ich liebe dich. Der Gedanke fühlt sich so falsch an, ohne dich zu leben. Gehören wir nicht zusammen? Ich will den Glauben daran nicht verlieren... ich will einfach nicht. Ich denke jede Minute des Tages an dich... du bist in allem, was ich tue, was ich sehe... Du könntest mich niemals von dir abbringen. Ob ich will, dass du glücklich bist? Natürlich... würde ich dich sonst lieben?

Trotzdem heisst das nicht, dass es mir nicht das Herz zerreissen würde, wenn du eine andere liebst....auch wenn es besser für dich wäre.

Ich würde es akzeptieren. Aber niemals... niemals werde ich ohne dich glücklich sein. Niemals werde ich aufhören, dich zu lieben. Niemals werde ich aufhören, dich als das Einzige in meinem Leben zu bezeichnen, dass über alles bestimmt, was ich tue, was ich fühle.


Vielleicht ist das Problem nicht, dass du mir nicht verzeihen kannst, sondern, dass Ich mir nicht verzeihen kann.

19.9.09 12:26


Loslassen//mein Abschied

"Da kann man wild werden, wie ein tollwütiger Hund. Da kann man fluchen, sein Schicksal verdammen. Doch, wenn es zuende geht, muss man loslassen." - Captain Mike - Der seltsame Fall des Benjamin Button

Nie in meinem Leben habe ich jemanden so geliebt, wie dich. Dazu muss man sagen, mein Leben dauert auch noch nicht lange. Trotz dem, das mit uns war etwas Besonderes, da bin ich mir sicher. Ich habe viel aus unserer Beziehung gelernt. Und heute, wo schon seit einiger Zeit Schluss ist, habe ich eine Lektion lernen müssen, die mir mehr wehgetan hat, als ich je hätte ahnen können. Ich hätte nie gedacht, dass ich (noch) in der Lage bin, solchen Schmerz empfinden zu können. Nach all dem, was passiert ist. Du hast mich glücklicher gemacht, als ich es je davor war. Ich habe so viel von dir und deiner wunderbaren Art mitgenommen, ich habe so viel von dir gelernt, du hast mir so viel gegeben. So viele wunderschöne Momente, so viel bedingungslose Liebe. Jede Minute werde ich an irgendetwas aus unserer Zeit erinnert. Mal muss ich darüber lächeln, mal breche ich weinend zusammen. Denn, obwohl die Zeit wirklich schön war, hat das alles etwas zerstoert, von dem viele gar nicht wussten, dass ich es besitze: mein Herz. Das Einzige, was uebrig blieb, nach all den Sachen, die in meinem kurzen Leben passiert sind. Nach dem man mir mein Selbstbewusstsein genommen hatte, mein Vertrauen, meine Freunde, meine Hoffnung. Das Einzige, was blieb, war, dass ich trotz alle dem, jemanden gesucht habe, dem ich meine Liebe schenken konnte. Und das warst du.
Doch es sollte nicht sein, wie alles andere, habe ich es kaputt gemacht. Ich gebe dir nicht die Schuld dafür, dass es zuende ist. Nur dafür, wie du mich danach behandelt hast. Aber das spielt jetzt alles keine Rolle mehr. Ich war und bin nicht boese auf dich, das konnte ich nie sein, auch wenn es so aussah. Ich habe gedacht, es ist gar nicht so schwer, Hass zu entwickeln, für jemanden, den man eigentlich über alles liebt. Aber es ist nicht nur schwer, es ist unmöglich. Zumindest für mich.
Alles ist leer, seit ich die Wahrheit weiß. Seit ich weiß, wie du von mir und unserer Beziehung denkst bzw. gedacht hast. Seit dem ich weiß, dass du mich nicht mehr liebst, dass ich die 3 Worte nie wieder von dir hören werde. Ich wünschte, ich könnte einfach nichts fühlen und ich wünschte, ich könnte noch sagen, dass es schon irgendwann aufhört, weh zu tun. Ich wünschte, du hättest Recht behalten, damit, dass alles wieder gut wird. Doch das wird es nicht und es wird nicht aufhören, weh zu tun.
Ich weiß nur, dass es immer schlimmer wird, du hattest Recht, unsere Gespräche zerstören nur noch mehr. Und der Gedanke, dass du irgendwann ein anderes Mädchen liebst, bringt mich um. An diesem Zeitpunkt, an dem du mir mitteilen könntest, dass du eine Andere hast, will ich nicht teilnehmen. Ich will nicht daran denken, ich will das alles beenden. Ich will nicht, dass du ein schlechtes Gewissen hast.
Und deshalb wars das. Du weißt, mir fällt es unglaublich schwer. Du kennst mich, wie niemand sonst. Und ich kenne dich.
Es ist besser für dich. Ob es das für mich auch ist, werde ich herausfinden. Und wenn es dann zu spät ist, ist das nunmal so. Ich muss lernen, das zu akzeptieren. Ich muss lernen, los zu lassen.
Wie oft haben wir das in den letzten Tagen gesagt, noch mit dem Hintergedanken, dass unser Kontakt bestehen bleibt? Mit dem Hintergedanken, dass wir irgendwann doch glücklich miteinander werden können?  Ich bin jung, aber ich bin alt genug um jetzt schmerzhaft zu begreifen, dass dieser Gedanke einfach nur naiv war. Und jetzt sage ich es, mit dem traurigen Gedanken, dass unser Gespräch vorhin, in dem mir das alles klar geworden ist, das Letzte war, das wir geführt haben: Ich werde dich nie vergessen...
Es tut mir alles wirklich sehr Leid und ich weiß, dir auch... Ich hoffe, du wirst glücklich.
Lange Zeit habe ich nicht daran geglaubt, dass sich etwas zwischen uns ändern würde. Ich habe wirklich gedacht, wir könnten alles zusammen schaffen. Das jetzt nur noch eines bestehen geblieben ist, habe ich mir wohl selbst anzurechnen. Trotzdem gilt dieses eine immer noch und zum Schluss will ich, dass du es weißt:
Ich werde dich immer lieben.

Machs gut, Moppelchen.
20.6.09 18:44


Go Ahead to turn it back? - Diskussion mit meinem Ich



Oder: I got People in my ear telling things I dont wanna hear - fuck them all.
...
 
Haltet eure Klappe! Ihr braucht mir nicht auch noch zu sagen, was ich falsch mache, ich spür den Scheiß schon jeden Tag, vielen Dank.

Glaubt es, oder lasst es sein. Da gehen regelrechte Diskussionen von statten! Als Beispiel: Ich will mir ne Schüssel Müsli essen und irgendso ein Bastard in meinem Ohr sagt mir, ich bin zu fett. Ob ich auch Bastarde in meinem Magen habe, so dass ich danach alles wieder auskotze?
Zum Glück bin ich weitaus intelligenter. Wie ich so vorm Spiegel stehe und lachen muss, weil ich mir vorstelle wie ICH jemandem erzähle, dass ich's nicht mehr schaffe, was zu essen, stelle ich den kleinen Mistviechern, die für dieses unbehagliche Schuldgefühl verantwortlich sind, eine rhetorische Frage: Was hab ich denn bitte falsch gemacht, woraus dieser ganze Mist resultiert?
Alles klar, das packen die nicht, denke ich, jetzt dring ich auch mal in eure Köpfe ein und sorge dafür, dass ihr euch fragt, ob ihr mich so gut kennt, wie ihr denkt. Sie sind nicht anders, als der größte Teil der Menschen, die ich kenne. Sie trauen mir das nicht zu, was ich getan habe. Schwere Entscheidung, entweder sind sie naiv, oder sie haben mir nicht zugehört, als ich ihnen gebeichtet habe. Es gibt so oder so nur eine Antwort: Es ist scheißegal.
Egal wie viele Stimmen ich höre, und egal, wie vielen ich folge, es ändert nichts und es stellt nichts wieder her.
Ein stechender Schmerz in der Herzgegend, den ich mir wohl nur einbilde, denn ich fühle mich nicht berechtigt dazu. Ihr hättet auch mal eher kommen können, ihr kleinen Männchen in meinem Ohr, ihr hättet mich zwingen können, alle meine Körperteile einnehmen können, damit ich das Richtige tue, denn ich hätte es ändern können. Es ist meine Schuld, ihr habt gewonnen. Es ist meine Schuld.
Jahre meines kostbaren Lebens, aus denen ich so verdammt viel hätte machen können. Selbstmitleid, Einsamkeit, Selbsthass, Streit, Liebeskummer - Abfuck. Ändern? Aus 2 Gründen. Ich bin es euch schuldig und ich bin es mir schuldig.
Hey, ich hab Menschen in meinem Leben, denen ich für etwas danken kann - das können nicht alle von sich behaupten. Ich habs nicht bemerkt und ich rede von Bestrafung - Gott, das ist so erbärmlich, dass ich fast gesagt hätte, es passt nicht zu mir. Aber das ist wohl eine treffende Beschreibung. Und wer, der das erkannt hat, will schon so bleiben? Ist zwar verdammt bequem - aber für mich ist es ziemlich unbequem im Moment. Trotz kleiner Männchen in meinem Ohr bin ICH es, die die Entscheidungen über mich trifft. Somit auch darüber, wie mein Leben verläuft.
Naja, gut, es gibt da so zwei Herrschaften (Wieso bezeichne ich sie als männlich?), die die Sache komplizierter machen: Das Schicksal und die Gerechtigkeit. Gibt's die nicht oder habe ich da bis jetzt einfach nur nichts von mitbekommen? Hab ich verpennt? Oder verstecken die sich vor meiner dominanten Art, wie ich schon zum xten Male, versuche das Leben richtig anzupacken.
Hey, ihr zwei, ich kenn da so Leute in meinem Ohr, die erzählen mir was vom Pferd, das ich auch ohne sie schon weiß und, mal so unter uns, ich glaube, sie sind nicht besser als ich. Sie könnten den Mist, den ich hier schreibe, genau so verfasst haben. Ich habe alles gesehen. Sag mal, läuft das bei euch so ab, wie beim Russisch-Roulette? So irgendeiner zieht die Arschkarte und da sich ja jeder in seinem Leben schuldig macht, bekommt der ordentlich auf den Deckel?
Nene, Leute, ich mache es mir jetzt schwer, denn ich nehm's selber in die Hand. Einmal sagte jemand zu mir, man sollte alles mit Humor nehmen. Alles klar, ich nehms auf die leichte Schulter und gehe trotzdem strikt meinen Weg.
Widerspruch? Nö, ausnahmsweise nicht. Letzte Chance. Denn vielleicht sollte ich schon um diese winseln. Um Vergebung... oder sowas.
Egoistischer Scheiß, wir leben auf der Sonnenseite. Ich tu mal so, als wäre es eine glorreiche Erkenntnis, dass man sich früher darum kümmern muss, dass alles gut wird.
Dann gehör ich wohl zu euch, euch Naiven, die hoffen. Hoffnung, das Einzige, was uns noch durchbringt, denn wenn ich nicht hoffen würde, dass es nicht zu spät ist, dann würde ich hier nicht mitten in der Nacht sitzen und schreiben.
Es ist so lächerlich. Ich bin ein ganz besonderes Mitschwimmerchen, besonders kompliziert, besonders dumm, den Zustand, vor dem man Angst hatte, selbst hervorzurufen. Der Kampf gegen die tiefsten Ängste in einem, ist ein Kampf, den man immer verliert. Aber auch als Loser kriegt man ein Stück vom Glück ab - das lehrt uns die Filmindustrie. Nein, im Ernst. Nicht aufgeben, wir wollen doch erwachsen sein.
Wie dumm, dass man sowas immer so spät merkt. Merke: Marktlücke; Früherkennungssystem für schwerwiegende Fehler.
Will jemand wissen, ob ichs trotzdem schaffe? Wahrscheinlich nicht.
Wenn mein Arsch irgendwann in der Sonne liegt, und der Mann, den ich liebe, neben mir, dann erzähl ich's trotzdem.




14.6.09 00:14


Wer mit einem Monster kaempft , wird selbst zu einem.

..und wenn du zu lange in einen Abgrund starrst, starrt er auch in dich.

7.6.09 21:56


Fashion Victims.

Are you animal loving? Click.

 

 

Das Krokodil wird gesprochen von P!nk

"Ich hatte schon immer das Gefühl, dass Tiere die reinsten Geschöpfe überhaupt sind. Sie spielen einem nichts vor oder verbergen ihre Gefühle und sie sind die loyalsten Freunde auf Erden. Aus irgendeinem Grund denken wir Menschen, wir seien schlauer - das ist wirklich ein Witz. Jedes Mal, wenn ich in der Schule einen Artikel schreiben oder ein Referat halten musste, wählte ich als Thema die Rechte der Tiere.

Ich wünschte, jeder Mensch wäre gezwungen, das Grauen, das diese Tiere für uns durchleiden müssen, zu erfahren, zu erleben, darüber Bescheid zu wissen. Wir sollten über die Realität der Beziehung zwischen Mensch und Tier Bescheid wissen."

 - ALECIA BETH MOORE

 

SCHON GEWUSST...?

* Tiere auf Pelzfarmen verbringen ihr kurzes Leben in kleinen, schmutzigen Drahtkäfigen, wo sie fast allen Witterungsbedingungen schutzlos ausgeliefert sind. Sie haben keine Beschäftigungsmöglichkeiten oder Unterschlupf, kaum frisches Wasser oder gar medizinische Versorgung.

* Pelzfarmer nutzen die billigsten und grausamsten Tötungsmethoden wie Ersticken, Stromschlag und Vergiften. Viele der Tiere sterben einen qualvollen Tod durch den Stromschlag, indem ihnen ein Metallstab - geladen mit 240 Volt - in den Anus und in den Mund eingeführt wird. Die Tiere spüren einen solch intensiven, minutenlangen Schmerz wie er bei einem Herzinfarkt auftritt - dabei sind sie bei vollem Bewusstsein.

* Manchmal sind die Tiere durch einen kräftigen Schlag auf ihren Schädel lediglich benommen, wenn sie bei lebendigem Leib gehäutet werden.

* Tiere, die in Tellereisen gefangen werden, müssen oft unvorstellbare Schmerzen erleiden, wenn sich die Stahlzacken in ihre Beine, Pfoten oder ihren Rumpf bohren. Tellereisen werden als so grausam angesehen, dass sie in über 70 Ländern inkl. Europa und einigen US-Staaren verboten sind.

* Fallen verstümmeln und töten außerdem versehentlich tausende HUNDE und KATZEN und andere Tiere. Manche Tiere versuchen verzweifelt, sich die Pfoten abzunagen, um zu entkommen.

* Pelze zerstören auch die UMWELT. Gerbereien verwenden viele schädliche Chemikalien, um eine Verwesung des Felles und der Haut zu verhindern.

 

UNTERSTUETZE PETAs ARBEIT ZUM SCHUTZ DER TIERE!

5.6.09 14:48


Fortsetzung

Jerome blickte angestrengt hinüber zur gegenüberliegenden Seite des Sees, als er die Worte in seinem Kopf sortierte und zu sinnvollen Sätzen werden ließ, die in dieser Form zum ersten Mal seinen Mund verließen.

Naja... ich habe keine Ahnung, was mit meinen Eltern ist. Ich war noch zu jung, ich glaube ich war... 7 oder 8, ich weiß nicht mehr genau. Aber was ich noch genau weiß ist, dass ich an diesem Abend in meinem Bett lag und ein ziemlich unheimliches Buch gelesen habe. Deshalb konnte ich nämlich auch die ganze Nacht nicht schlafen... Ja, ziemlich peinlich, ich weiß. Ich bin 'n Weichei...“

Lenk nicht ab, Jerome.“ Kamy sah ihn gereizt an.

Sie sahen sich in die Augen.

Jerome hatte einen unglaublich beruhigenden Blick und so vergaß Kamy kurz, worum es ging.

Ja, ja keine Sorge...“ , lenkte Jerome wieder ein.

Also... Ich lag also die ganze Nacht wach und hörte unten im Wohnzimmer, wie meine Eltern sich stritten. So weit nichts Ungewöhnliches, das taten sie öfters. Ich hörte auch nicht mehr zu, worum es ging. Nach einiger Zeit wurde es auch wieder ruhig und so dachte ich, sie wären zu Bett gegangen.

Ich wäre fast durchgedreht vor Angst in dieser Nacht, ich hatte wirklich richtig Schiss. Seit diesem Tag habe ich auch nie wieder so ein Buch gelesen...Magst du so Gruselbücher?“

JEROME...!!!“

Ja man! Nicht so aggressiv. Okay... also, ich habe dann halt so typische behinderte Geräusche unten in der Küche gehört. Hab zuerst gedacht, ich bilde mir das ein... aber dann habe ich ganz deutlich gehört, dass da jemand ist. Anstatt, dass ich Angst hatte, war ich aber eher beruhigt. Ich dachte nämlich, das wäre mein Vater, der was trinken will... Naja, ich wollte dann runtergehen und ihm sagen, dass ich nicht schlafen kann...

Ich geh also... und wie ich so ganz unten auf der Treppe stehe, sehe ich, dass der Fernseher noch läuft... Dachte ich so Okay, vielleicht konnte mein Vater auch nicht schlafen... Und dann...“

Dann...?“

Verdammt...“

Jerome, alles klar?“ Besorgt suchte Kamy Blickkontakt zu Jerome, der sich von ihr weggedreht hatte.

„Was ist los?!“

Sie streckte ihre Hand nach seinem Gesicht aus, legte die Hand auf seine Wange und drehte seinen Kopf zu ihr.

Hey, was hast du?“

Nichts...“ Er schluchzte. Kamy spürte, dass ihre Hand, die sie wieder bei sich hatte, auch etwas feucht war, vermutlich von seinen Tränen.

Verarsch mich doch nicht. Magst du nicht weitererzählen?“

Weiß nicht... ach... jetzt ist eh egal...“ Grob wischte er sich die Tränen aus dem Gesicht.

Hab mich ja eh schon blamiert... Hmm...“ Wieder hielt er einen kurzen Moment inne und starrte auf den See. Auch Kamy blickte in dieselbe Richtung, sie wusste gar nicht, ob sie es noch weiter hören wollte.

Plötzlich redete er weiter.

Jedenfalls... stand ich dann da im Flur und ging langsam in Richtung Wohnzimmer, wo ich den Fernseher laufen gesehen hatte. Ich versuchte zu erkennen, ob jemand auf der Couch saß, ohne, dass ich gesehen wurde. Was ziemlich sinnlos war, weil ich ja sowieso Bescheid sagen wollte... Aber ich hatte irgendwie Angst, ich würde Ärger bekommen. Ich wollte schon fast wieder hoch gehen...Hätte ich das mal getan...“ Seine Stimme klang abgehackt, man konnte ihm deutlich anhören, dass er um seine Fassung rang.

...Als ich mich dann heimlich an die Wand lehnte um durch die offene Wohnzimmertür zu sehen... sah ich meine Mutter... wie sie auf dem Boden lag... Anscheinend bewusstlos. Ich wusste nicht was los war, ich wusste nur, dass ich am liebsten gestorben wäre, weil mein Herz so randaliert hat, ich war so jung und dort lag meine Mutter auf dem Boden...

Vor lauter Schock vergaß ich auch in meinem Versteck zu bleiben, ich stand einfach so da, im Türrahmen. Und dann kam mein Vater aus der Küche...“

Er zitterte. Kamy nahm seine Hand.

Hmm... er hatte Blut im Gesicht und an der Hand. Und er hatte so einen wahnsinnigen Blick...

Als ich das Blut an seinen Händen herabtropfen sah, bemerkte ich, dass auch Blut auf dem Teppich war, und, dass es auch aus dem Mund meiner Mutter kam.“

Oh Gott, Jerome...“

Ja... ich weiß, was du jetzt denkst...Aber.. sie ist nicht tot. Also...jedenfalls war sie es da nicht. Niemand sprach mit mir, aber am nächsten Tag wurde sie ins Krankenhaus eingeliefert und da war sie schon wieder bei Bewusstsein. Mein Vater wurde auch abgeholt...Mir hat wirklich Niemand etwas gesagt.

Ja...Und von da an, kam ich halt zu vielen verschieden Familien. Die erste Familie, in der ich war, war wirklich toll. Zumindest am Anfang...“

Wieso nur am Anfang?“

Naja...ach, weißt du, eigentlich war es nicht deren Schuld. Meine.. ja, Pflegemutter, wurde sehr krank. Mein Pflegevater hat das nicht verkraftet. Und er konnte sich nicht mehr um mich kümmern.

Ich musste also zu einer anderen Pflegefamilie, hier in der Stadt. Ich musste alle meine Freunde zurücklassen. Das habe ich nie verkraftet.“

Und deshalb hast du jetzt keine Freunde mehr?“ Jetzt war Kamy auf ihrem Gebiet.

Richtig. Also zumindest keine echten Freunde mehr. Soweit lasse ich es nicht mehr kommen, falls ich mal wieder von hier weg muss... Ich bin zwar jetzt schon sehr lange hier, aber die Familien habe ich trotzdem sehr oft gewechselt. Bis ich halt zu denen kam, bei denen ich jetzt bin.“

Die sind besser?“

Mhm... Sie sind halt nie da. Aber dafür machen sie auch keinen Scheiß, in der Zeit in der sie da sind. Ist okay so. Aber 'ne Zeit lang war das ganze echt schwierig für mich.“

Kann ich mir vorstellen...“ Nachdem sie Jerome minutenlang gespannt angestarrt hatte, drehte sie nun den Kopf in die andere Richtung.

Ja...und dabei hat mir dein Bruder damals sehr geholfen.“

Jetzt war sie froh, dass sie ihn nicht mehr anblickte, denn man konnte ihr ansehen, dass es sie jedes mal wieder verletzte, sowas zu hören.

Kamy...?“

Ja. Tut mir Leid.“ Sie kehrte ihm immer noch den Rücken.

Wofür entschuldigst du dich?“

Keine Ahnung...“

Jerome legte die Hand auf ihren Rücken. Ruckartig drehte sie sich wieder zu ihm.

Sie bemerkte, dass er dies falsch gedeutet hatte und die Hand langsam wieder zu sich gleiten ließ. Aber Kamy wollte nicht, dass er sie wegnahm. Im Gegenteil, sie rutschte näher zu ihm, bis er seinen Arm ganz um sie gelegt hatte.

Verwundert suchte er nach ihren Augen um darin eine Antwort auf ihr unerwartetes Verhalten zu bekommen. Sie sahen nicht mehr so kalt aus, nur unsicher.


Und langsam aber sicher bewegten sich ihre Lippen aufeinander zu...

 

 

 

1.6.09 02:44


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]

Gratis bloggen bei
myblog.de

the vision - yvi